2.8  Evaluation Grundbildung


Monitoring von Lerndienstleistungen – Teilnehmerfeedback in der Grundbildung

 

Ausgangslage: In unserer Schule werden mit geeigneten Verfahren und Instrumenten Feedbacks eingeholt, um Einflussnahme auf Bereiche zu nehmen, in denen das selbst gesteuerte und sozial-interaktive Handeln im Zentrum stehen. Im Sinne des 360° Feedbacks sind beispielsweise Verfahren und Instrumente gemeint wie das Lernenden-Feedback.

 

Zielsetzung: Die Befragung von Lernenden soll der Verbesserung der Unterrichtsqualität im Bereich Fachunterricht, ABU und BM dienen sowie die bewusste Wahrnehmung des eigenen Unterrichts fördern.

In der hf-ict und Weiterbildung werden die Befragungen halbjährlich durchgeführt.

Die Auswertung kann Grundlage für Förder- und Entwicklungsmassnahmen der Lehrkräfte sein.

Die Auswertung aller Fragebögen soll einen Gesamtüberblick über das Unterrichtsverhalten an der GIBM geben.

 

Durchführung / Ablauf: In der Regel wird die Evaluation in Klassen des 1. oder des 2. Lehrjahrs durchgeführt. Die Zuteilung der Klassen erfolgt durch die Schulleitung. Jede Lehrkraft und jede Klasse wird wenn möglich nur einmal berücksichtigt.

Der Fragebogen «Rückmeldung über den Unterricht» beinhaltet Blatt A und Blatt B.

Auf Fragebogen Blatt A werden Fragen zu folgenden Indikatoren der Unterrichtsqualität gestellt:

 

  • Ausstrahlung und Engagement der Lehrpersonen
  • Umgangsform, Lehrklima
  • Unterrichtsform
  • Lernwirksamkeit des Unterrichts
  • Prüfungen und Notengebung
  • Klassenklima
  • Einstellung des Lehrlings zum Fach und zur Lehrperson

 

Blatt A gibt zu jeder Frage Auskunft über Mittelwert und Standardabweichung.

Die ausgefüllten Fragebögen (Blatt A) werden gleichentags dem Schulleiter abgegeben.

Die Lehrkraft erhält die ausgewerteten Fragebögen innerhalb einer Woche zurück.

Die Fragen auf dem separaten Blatt B werden nicht von der Schulleitung ausgewertet und sind nur für die Lehrkraft bestimmt. Hier kann die Schülerin oder der Schüler persönliche Bemerkungen anbringen.

In der darauf folgenden Woche führt die Lehrkraft ein Auswertungsgespräch mit der entsprechenden Klasse durch. Als Produkt entsteht ein Vereinbarungspapier zwischen Lehrkraft und Klasse, welches die Lehrkraft dem Q-Beauftragten abgibt. Dieses Papier gibt Aufschluss über den Gesprächsverlauf, kann Feststellungen enthalten und legt fest, welchen Punkten in Zukunft eine spezielle Aufmerksamkeit geschenkt werden soll.

Nach einem Jahr wird die gleiche Befragung in der Regel mit der gleichen Klasse ein zweites Mal durchgeführt. Die zweite Auswertung dient nun zur Überprüfung der vorangegangenen Vereinbarung zwischen Lehrkraft und Klasse. Bei Bedarf kann eine erneute Vereinbarung getroffen werden.

 

Ergebnisse: Auswertung sowie Vereinbarung mit der Klasse dienen der Schulleitung u.a. als Basis für ein Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergespräch.

Das Resultat und die Erkenntnisse der Evaluation werden den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern von der Schulleitung kommuniziert.

 

Empfehlungen / Massnahmen: Auf Grund der Resultate werden gezielt Schulungen in defizitären Bereichen durchgeführt.

Dies kann die Gesamtschule oder einzelne Lehrkräfte betreffen.

 

Verantwortlichkeit: Die erweiterte Schulleitung ist für die Durchführung des Projektes verantwortlich. Für den Datenschutz garantiert die Schulleitung.

Die Terminierung ist im Qualitätszyklus festgelegt.